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Welche täglichen Sorgen begleiten Menschen mit Typ-1-Diabetes?

Leben mit Typ-1-Diabetes bedeutet weit mehr als Insulinspritzen. Von der Mahlzeitenplanung bis zur Anpassung der Insulindosis müssen täglich zahlreiche Entscheidungen getroffen werden. Das Selbstmanagement des T1D stellt eine erhebliche tägliche Belastung dar.2 Auch moderne Technologien wie CGM und AID reichen oft nicht aus, um schwere Hypoglykämien zu vermeiden und glykämische Zielwerte zu erreichen.‡,3 

  • Täglich etwa 180 T1D-bezogene Entscheidungen.2
  • Kontinuierlicher Therapieaufwand: Mindestens 1.460 Insulinspritzen#,4 oder ~ 120 Infusionsset-Wechsel pro Jahr.†,5
  • Trotz Nutzung moderner Technologien (CGM/AID) erleiden ~ 20 % der Betroffenen weiterhin schwere Hypoglykämien und ~ 40 % verfehlen ihre glykämischen Zielwerte.‡,3 
     

Welche psychischen Belastungen können bei Typ-1-Diabetes Erkrankungen auftreten?

Typ-1-Diabetes belastet nicht nur den Körper, sondern kann auch mit psychischen Belastungen einhergehen. Daher sollte die psychische Gesundheit von Menschen mit Typ-1-Diabetes im klinischen Alltag ebenfalls berücksichtigt werden.6,7  

  • 3-fach höhere Depressionsrate im Vergleich zu nicht betroffenen Erwachsenen.§,6
  • 1 von 5 Erwachsenen mit autoimmunem T1D zeigt Anzeichen einer Essstörung.&,7
  • Schlechte Schlafqualität aufgrund glykämischer Schwankungen.8

Wie wirkt sich Typ-1-Diabetes auf das soziale und berufliche Leben aus?

Typ-1-Diabetes ist mehr als eine medizinische Diagnose – auch soziale und berufliche Aspekte können betroffen sein. 

  • 12 % mehr Krankheitstage pro Jahr im Vergleich zu nicht betroffenen Erwachsenen.$,9
  • 20 % der Erwachsenen mit autoimmunem T1D haben das Gefühl, aufgrund ihrer Erkrankung von gesellschaftlichen Ereignissen ausgeschlossen zu werden.£,10
  • Bis zu 42 % der Erwachsenen und 61 % der Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes leiden unter Diabetes Distress.¥,1

Welche finanziellen Auswirkungen hat eine Typ-1-Diabetes-Diagnose?

Mit einer Typ-1-Diabetes Diagnose können auch finanzielle Konsequenzen verbunden sein. Dabei sind nicht nur Behandlungskosten, sondern auch wirtschaftliche Belastungen für das familiäre Umfeld möglich. 

  • T1D führt zu direkten Kosten (der Behandlung) und indirekten Kosten (z.B. durch Produktivitätsverlust).11
  • Im Jahr nach der T1D-Diagnose ihres Kindes hörten 15 % der Mütter auf zu arbeiten und 11,5 % reduzierten ihre Arbeitszeit.12

MAT-DE-2603780-1.0-08/2026