
Leitfaden der Diabetologen Hessen eG & BVKJ Hessen: Früherkennung Typ-1-Diabetes
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Autoimmuner
Typ-1-Diabetes
Typ-1-Diabetes (T1D) ist eine progressive Autoimmunerkrankung mit weltweit wachsender Prävalenz, deren Entstehung bereits Monate bis Jahre vor den ersten Symptomen beginnt.1-5 Typ-1-Diabetes verläuft in mehreren Stadien: von den präsymptomatischen Stadien 1 und 2 über die klinische Manifestation in Stadium 31-3,5 bis hin zum sogenannten Langzeitdiabetes, der als Stadium 4 bezeichnet wird.6 Was viele nicht wissen: T1D kann jeden treffen – bis zu 90% der Betroffenen haben keine nahen Verwandten mit dieser Erkrankung.7,8
Erscheint oft mit Schrecken – Bei 20-30% der Patient*innen entwickeln sich bei der Diagnose schwerwiegende Komplikationen wie die lebensbedrohliche diabetische Ketoazidose (DKA).9
Ist bisher nicht zu bremsen – Menschen mit T1D Stadium 2 haben über 50% Risiko, innerhalb von 2 Jahren symptomatischen T1D zu entwickeln.10 und ein Risiko von 75 %, innerhalb der nächsten 5 Jahre einen T1D Stadium 3 zu entwickeln.11 Das Lebenszeitrisiko ist nahezu 100 %.11
Gibt sich früh zu erkennen – Bereits in den symptomlosen Frühstadien kann T1D diagnostiziert werden. 1 von ca. 350 Kindern hat einen noch unentdeckten T1D im Frühstadium.10,12 Ziel der Früherkennung ist es, einer diabetischen Ketoazidose bei Diagnosestellung vorzubeugen und gleichzeitig den besten Zeitpunkt für den Beginn der Insulintherapie zu bestimmen.1-4
Kommt selten allein – Autoimmunerkrankungen wie Zöliakie, Vitiligo, Morbus Addison oder Autoimmunthyreoiditis treten oft gemeinsam mit T1D auf.13-17
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Typ-1-Diabetes ist eine progressive Autoimmunerkrankung, die lange vor den ersten Symptomen beginnt.1-5 Erfahren Sie, wie sich die Erkrankung in Stadien entwickelt, welche Rolle die Betazellfunktion spielt und welche Patienten besonders gefährdet sind.
Durch die Früherkennung mittels Autoantikörper-Testung können schwerwiegende Komplikationen wie die diabetische Ketoazidose vermieden werden.1-4 Erfahren Sie mehr über die Chancen der Früherkennung, die Fr1da-Studie und das wichtige Monitoring in den Frühstadien.
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17./18. April 2026, vor Ort in Berlin

Typ-1-Diabetes (T1D) bleibt oft lange unbemerkt und wird bei Erwachsenen häufig fehldiagnostiziert1 - obwohl über die Hälfte der Neudiagnosen erst im Erwachsenenalter gestellt werden.2 Die Krankheit kann jeden treffen, auch ohne familiäre Vorbelastung. Fünf Fakten, die Ihr Bild von T1D neu definieren und zeigen, warum Früherkennung entscheidend ist.
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Zentrale und interaktive Übersicht spezialisierter Versorgungszentren mit Infusionsinfrastruktur für präsymptomatischen Typ‑1‑Diabetes (T1D) in Deutschland

Wissenschaftlich fundierte und neutrale Foliensammlung zu autoimmunem Typ-1-Diabetes (aT1D) zur Verwendung in Vorträgen, Schulungen und Fachgesprächen.


13. - 16. Mai 2026
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Der CME-Anbieter Doctorflix erstellt eine neue pädiatrische Fortbildungsreihe und hat dazu hochkarätige Referentinnen eingeladen, darunter Dr. Nibras Naami von HandFußMund und die Kinderdiabetologin Prof. Dr. Olga Kordonouri.
MAT-DE-2601580-1.0-04/2026