
Krankheitslast bei mittelschwerer bis schwerer Atopischer Dermatitis
Die Atopische Dermatitis (AD) ist eine chronisch-entzündliche, immunvermittelte Hauterkrankung, die häufig im frühen Säuglingsalter beginnt und bis ins Erwachsenenalter fortbesteht.1–3 Während Symptome wie der ausgeprägte Juckreiz, der das Leben der Patient*innen erheblich beeinträchtigt, wohlbekannt sind, geht AD auch mit einer erheblichen, chronischen „versteckten Belastung“ einher, die weit über sichtbare Hautläsionen hinausreicht und die psychische Gesundheit, zwischenmenschliche Beziehungen und die alltägliche Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigt.1–11 Diese Belastung kann durch die Therapieregime selbst zusätzlich verstärkt werden, da diese oftmals zeitaufwendig und kostenintensiv sind. Zudem werden die Therapieregime häufig durch eine geringe Patientenzufriedenheit sowie durch Ängste gegenüber Therapien und deren Nebenwirkungen eingeschränkt.12–14






