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Im Ernstfall werden bei nuklearen Unglücken speziell hochdosierte Jodtabletten für die sogenannte „Jodblockade“ ausgegeben. Die meisten Jodpräparate sind aufgrund ihrer deutlich niedrigeren Dosierung hierfür nicht geeignet.

Nach den Empfehlungen der Behörden des Katastrophenschutzes wird ausdrücklich von einer Eigenmedikation mit hohen Jodmengen abgeraten. Denn diese kann auch negative gesundheitliche Folgen haben.

Bundesamt für Strahlenschutz: „Bei einem nuklearen Unfall kann radioaktives Jod freigesetzt werden. Um zu verhindern, dass es sich in der Schilddrüse anreichert, sollte zum richtigen Zeitpunkt nicht-radioaktives Jod in Form einer hochdosierten Tablette aufgenommen werden – die sogenannte Jodblockade“

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS):
https://www.bfs.de/DE/themen/ion/notfallschutz/notfall/fukushima/jodblockade.html
https://www.bfs.de/DE/themen/ion/notfallschutz/verhalten/jodblockade/jodblockade.html

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz:
https://www.jodblockade.de/jodblockade/

Letzte Aktualisierung: 04.03.2022

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