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Diese Website richtet sich an medizinische Fachkreise in Deutschland.

Sanofi fördert gezielt Projekte, die Ärzt*innen in ihrer täglichen Arbeit unterstützen, um das Lipidmanagement von Patient*innen mit akutem Koronarsyndrom (ACS) und sehr hohem kardiovaskulären Risiko (CV-Risiko) zu erleichtern.


Patient*innen mit sehr hohem CV-Risiko identifizieren – nach erstem ACS

Etwa 40 % Ihrer Patient*innen können gemäß der ESC/EAS-Leitlinie einem sehr hohen Risiko ausgesetzt sein.1,2

Nach einem ersten ACS besteht für diese Patient*innen ein unmittelbares Risiko, ein weiteres CV-Ereignis zu erleiden, wenn es nicht gelingt, ihren LDL-C-Wert schnell unter Kontrolle zu bekommen.3


Wie können Patient*innen mit sehr hohem CV-Risiko identifiziert werden?

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Diese beispielhaften Patient*innenfälle vermitteln ein Bild von Patient*innen post-ACS mit sehr hohem CV-Risiko.

 

Therapieziel für den LDL-C-Wert 

Modifiziert nach: 4


Lipidmanagement bei sehr hohem kardiovaskulären Risiko


Ein authentischer Patientenbericht über das Erlebnis „Herzinfarkt“, Erfahrungen nach der Diagnose und wie sich das Leben  danach verändert hat: 


Patient*innen mit sehr hohem CV-Risiko identifizieren und das Risiko für das nächste Akut-Ereignis reduzieren

Intensiv behandeln, kombinieren und frühzeitig beginnen!

73 % der wiederkehrenden CV-Ereignisse, die im ersten Jahr nach einem Myokardinfarkt auftreten, ereignen sich in den ersten 6 Monaten (kumulative Rate von Myokardinfarkt, Schlaganfall und Tod durch kardiovaskuläre Ereignisse: 13,3 % und 18,3 % nach 6 bzw. 12 Monaten).3
 
Eine adäquate Zielwerterreichung reduziert das Risiko für ein erneutes Ereignis nach einem ACS.


Durchschnittliche LDL-C-Senkung verschiedener pharmakologischer Therapien mit nachgewiesenem kardiovaskulärem Nutzen4

Modifiziert nach: 4


Empfehlungen der ESC/EAS-Leitlinie2,4 für Patient*innen mit sehr hohem Risiko 

Empfehlungsgrad&/Evidenzgrad¥

I A

  • Initiieren oder Fortsetzen einer hochintensiven Statin-Therapie bei allen Statin-toleranten Patient*innen unabhängig vom LDL-C-Wert2
  • PCSK9i hinzufügen, wenn bei Patient*innen mit sehr hohem Risiko trotz maximal verträglicher Statin-Therapie + Ezetimib + Bempedoinsäure° der LDL-C-Zielwert nicht erreicht wurde2

I B

  • Nicht-Statin-Therapien mit nachgewiesenem kardiovaskulärem Nutzen, allein oder in Kombination, für Patient*innen, die keine Statine einnehmen können. Wahl sollte auf dem Ausmaß der zusätzlich benötigten LDL-C-Senkung basieren4
  • Ezetimib hinzufügen, wenn das Ziel trotz maximal verträglicher Statin-Therapie nicht erreicht wurde2
  • Bempedoinsäure hinzufügen bei Patienten, die keine Statin-Therapie einnehmen können4

I C

  • Intensivierung der lipidsenkenden Therapie während der Index-ACS-Hospitalisation für Patient*innen mit lipidsenkender Therapie vor der Krankenhausaufnahme4

IIa B

  • Beginn der hochintensiven Statin-Therapie in Kombination mit Ezetimib bei Patient*innen, die bisher unbehandelt sind und bei denen das LDL-C-Ziel voraussichtlich nicht mit einer Statin-Therapie allein erreicht werden kann4

IIa C

  • Die Zusatzgabe von Bempedoinsäure zur maximal verträglichen Statin-Dosis, mit oder ohne Ezetimib, bei Patient*innen mit hohem oder sehr hohem Risiko4


Die „2019 ESC/EAS-Leitlinie zur Behandlung von Dyslipidämien: Lipidmanagement zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos“ ist als deutsche Kurzfassung über die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. gedruckt und auch kostenlos digital verfügbar unter diesem Link.


Das fokussierte Update der ESC/EAS-Leitlinie 2025 für das Management der Dyslipidämien befasst sich mit Änderungen der Empfehlungen zur Behandlung von Dyslipidämien auf der Grundlage neuer Erkenntnisse, die seit der Version von 2019 bis zum 31. März 2025 veröffentlicht wurden, und ergänzt diese. Es ist kostenlos digital verfügbar unter diesem Link.


Sanofi übernimmt keine Verantwortung für Inhalt und dauerhafte Erreichbarkeit von Webseiten Dritter.


ACS EuroPath – Optimierung der Behandlungswege  von ACS-Patient*innen in Europa

ACS EuroPath ist ein wegweisendes Programm, das seit 2018 das Ziel hat, den Behandlungsweg der  ACS-Patient*innen und deren Therapieergebnisse zu verbessern.6,7,8

Ziel:
„ACS patient pathway project“ Umfrage zur Erhebung des Lipidmanagements von ACS-Patient*innen#,7

Zusammenfassung:
Patient*innen mit akutem Koronarsyndrom (ACS) haben trotz der Verfügbarkeit wirksamer Therapien ein sehr hohes Risiko für wiederkehrende Ereignisse und Mortalität. Ziel dieser Studie war es, die Umsetzung der ESC/EAS-Leitlinie bei der Behandlung von ACS-Patient*innen und die Wirksamkeit der Sekundärprävention in sieben europäischen Ländern zu bewerten.

Zur Vollpublikation

Ziel:
Selbstbewertungstool zur Einschätzung des Lipidmanagements bei Hochrisikopatient*innen und lokale europäische Erfolgsinitiativen8,9

Zusammenfassung:
Toolkit: Im Jahr 2018 identifizierte die ACS-EuroPath-Umfrage, die in Zusammenarbeit mit 555 europäischen Kardiolog*innen durchgeführt wurde, ein suboptimales LDL-C-Management bei Patient*innen nach ACS, trotz der Verfügbarkeit zahlreicher effektiver Therapieoptionen. Basierend darauf wurde im Rahmen des ACS EuroPath II-Projekts ein Selbstbewertungstool zur Verbesserung des Lipidmanagements bei Hochrisikopatient*innen unter Berücksichtigung der neuen ESC/EAS-Leitlinie 2019 entwickelt.

Best practice:
Nach einem akuten Koronarsyndrom (ACS) haben Patient*innen ein sehr hohes kardiovaskuläres Risiko. Das Lipidmanagement von ACS-Patient*innen ist insgesamt suboptimal. Gründe dafür sind die mangelnde Umsetzung von Leitlinien durch die Ärzt*innen, mangelnde Patient*innen-Adhärenz und das Fehlen standardisierter Verfahren. Um diese Lücken zu schließen, haben einige europäische Länder lokale Initiativen für das Lipidmanagement von ACS-Patient*innen gestartet. Die optimale Therapie während des Krankenhausaufenthalts und spezielle Nachsorgeprotokolle nach der Entlassung können bei Hochrisikopatient*innen eine signifikante Reduktion der Lipidwerte bewirken, was das Risiko für wiederkehrende Ereignisse reduzieren kann. 

Ziel: 
Komplementäre operative Lösungsansätze zur Optimierung des Lipidmanagements10

Zusammenfassung:
LDL-C-Reduktion ist der Schlüssel zur Verringerung des Fortschreitens atherosklerotischer Erkrankungen und wiederkehrender Ereignisse bei Patient*innen nach ACS. Das LDL-C-Management für Patient*innen nach ACS bleibt jedoch in der klinischen Praxis eine Herausforderung. Das ACS EuroPath III-Projekt wurde mit dem Ziel verfolgt, das LDL-C-Management bei Patient*innen nach ACS zu optimieren, indem die Umsetzung von Leitlinien gefördert und vorhandene Erkenntnisse in wirksame Maßnahmen umgesetzt werden.

Zur Vollpublikation

Ziel: 
„ACS patient pathway project“ Umfrage zur Erhebung des Lipidmanagements von ACS-Patient*innen11

Zusammenfassung:
Anhand einer Umfrage soll das Patient*innenmanagement nach ACS im Jahr 2022 mit dem im Jahr 2018 verglichen werden, um zu bewerten, welchen Effekt die ESC/EAS-Leitlinie 2019 für das Management von Dyslipidämien auf das Lipidmanagement bei Patient*innen mit akutem ACS hatte. 

Zur Vollpublikation


Mehr als 60% der Patient*innen erreichen den LDL-C-Zielwert nicht12


3. Follow-up
(20 % der Patient*innen) 20 Wochen nach Entlassung

Δ Signifikanter Unterschied zwischen 2022 und 2018.
Die Ergebnisse der ACS EuroPath IV Umfrage aus dem Jahr 2022 zeigen, dass auch 20 Wochen nach Entlassung noch immer 63 % der Patient*innen nach einem akuten Koronarsyndrom ihren LDL-C-Zielwert (< 55 mg/dl; < 1,4 mmol/l) nicht erreichen.


Unsere Umfrage aus Deutschland zum Behandlungsverlauf nach einem akuten Koronarsyndrom (ACS) zeigt die vielfältigen Wege und Probleme der Patient*innen.13

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Im Rahmen des ACS EuroPath Projekts wurden verschiedene Hindernisse bei der Behandlung von ACS-Patient*innen in Deutschland identifiziert. Die Umfrage unter Ärzt*innen in Deutschland zeigt, dass der Behandlungspfad nach einem akuten Koronarsyndrom komplex ist. Lange Wartezeiten auf Termine bei Fachärzt*innen, langsame Therapieeskalation, inkonsequente Befolgung der DGK- bzw. EAS/ESC- Leitlinie und fehlende Netzwerke und Kommunikation erschweren die Behandlung.

Wenn Ihr Fokus auf Patient*innen mit sehr hohem kardiovaskulären Risiko vor dem ersten Akut-Ereignis liegt, bieten wir hier weiterführende Informationen:

Es ist Zeit, früh zu handeln!

Serviceangebote

Um diese Herausforderungen zu überwinden, haben wir verschiedene Materialien geschaffen und Projekte initiiert, häufig in Kooperation mit Ärzt*innen.

Diese möchten wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen und Sie bei der Therapie unterstützen.

 

Unser Angebot rund um das Thema Lipidmanagement für Ärzt*innen und Patient*innen, für Praxisteams und Patient*innenmanagement


Unser Angebot an Unterlagen zum Selbstausfüllen für Ihre Dokumentation für die konsistente Anamneseerfassung und die Dokumentation bei der PCSK9i-Verordnung

Wir unterstützen Sie bei der Anamnese und der Dokumentation der PCSK9i-Verordnung gleichermaßen.

Laden Sie sich die Dokumente herunter – Sie können diese am Computer ausfüllen und bei Ihrer Patient*innen-Akte ablegen, um eine regelkonforme Verordnung bestmöglich sicherzustellen.

Dabei dient das Anamnesebegleitblatt der Zuweisung von z. B. Hausärzt*in an die/den Fachärzt*in, um eine zügige Therapieoptimierung mit entsprechender Vorinformation über die Krankheitsgeschichte der Patient*innen sicherzustellen.

Der Dokumentationsbogen ist für Fachärzt*innen zur PCSK9i-Einstellung vorgesehen, um eine G-BA-konforme, lückenlose Begründung für die Verordnung von z. B. Alirocumab abzuspeichern.

Anamnesebegleitblatt

Dokumentationsbogen

MAT-DE-2601119-1.0-04/2026